Casemate de l'Aschenbach
Die ab 1930 unter der Leitung von Minister André Maginot errichtete Maginot-Linie schützte die nördlichen und östlichen Grenzen Frankreichs. Im Elsass entstanden mehrere befestigte Sektoren, darunter der 1934 errichtete Abschnitt von Altkirch, der die französisch-schweizerische Grenze vor einem möglichen Verstoß gegen die Schweizer Neutralität sichern sollte.
Aus Ressourcenmangel wurden die ursprünglich geplanten großen Befestigungsanlagen durch eine Kasemattenlinie ersetzt, die zwischen 1936 und 1940 errichtet wurde. Einige dieser Kasematten blieben während der deutschen Offensive unvollendet. Der Abschnitt Altkirch umfasste schließlich 32 Infanteriekasematten, 7 Artilleriekasematten und zahlreiche kleinere Verteidigungsanlagen und bildete den „Sundgau-Ausläufer“ zwischen Rhein und Elsässer Jura.
Darunter befindet sich die Aschenbach-Kasematte in Uffheim, erbaut 1938. Sie war 1940 von etwa zwanzig Männern besetzt, kam aber nicht zum Einsatz. Nach dem Waffenstillstand aufgegeben, geplündert und dem Verfall preisgegeben, wurde sie 1970 von der Gemeinde zurückgekauft. Ab 1990 von Enthusiasten restauriert, wurde sie 1993 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und ist heute das einzige Denkmal im Oberelsass, das der Maginot-Linie und den französischen Befestigungsanlagen der 1930er-Jahre gewidmet ist.
Öffnungszeiten
Das Außengelände der Gedenkstätte ist ganzjährig frei zugänglich. Mitglieder des Maginot-Gedenkvereins Haute-Alsace heißen Sie von Mai bis September während der Öffnungszeiten (Kalender auf der Website verfügbar) und ganzjährig nach Vereinbarung für Gruppen herzlich willkommen, die Kasematte Aschenbach, die benachbarte Kasematte Chemin-Creux, den Schutzturm und das angrenzende Museum zu besichtigen.
Preise
| Preise | Min. | Max. |
|---|---|---|
| Preise (in €): Erwachsene | 5 € | Kein Release |
| Preise (in €): Kinder | 3 € | Kein Release |
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